Morgens, beim ersten Espresso, denke ich oft über Dinge nach, die sich leise in unseren Alltag geschoben haben. Sichtbarkeit zum Beispiel. Aufmerksamkeit. Die Frage, warum manche Inhalte überall auftauchen – und andere, obwohl sie gut sind, unsichtbar bleiben.
Genau in so einem Moment fiel mir dieser Song wieder ein. Ein Lied über „Keyword Checker“, geschrieben in den frühen 2000er-Jahren, als das Internet begann, sich nach Suchbegriffen, Nachfrage und Klicks zu ordnen. Damals war das neu. Heute ist es Alltag.
Der „Keyword Checker“ steht im Song nicht für ein konkretes Tool, sondern für eine Logik: Inhalte richten sich danach, was gesucht wird. Sichtbarkeit wird planbar. Aufmerksamkeit wird zur Währung.
Während der Espresso leer wird, wird klar: Die Begriffe haben sich geändert, die Mechanik nicht. Keywords heißen heute Algorithmen. Die Frage dahinter ist dieselbe geblieben.
Dieser Song ist mein Blick darauf – entstanden am Küchentisch, zwischen Kaffee und Gedanken, und erstaunlich aktuell geblieben.