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Ich hör' die Bächlein rauschen - Eichendorff

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Ein unheimliches Gedicht von Joseph von Eichendorff, wo sich die Seele in der Natur in verwirrenden Rückblenden findet. Hier als Duett von Stimme und Kontrabass.

Ich hör' die Bächlein rauschen - Eichendorff

Ich hör' die Bächlein rauschen
Im Walde her und hin,
Im Walde in dem Rauschen
Ich weiß nicht, wo ich bin.

Die Nachtigallen schlagen
Hier in der Einsamkeit,
Als wollten sie was sagen
Von der alten, schönen Zeit.

Die Mondesschimmer fliegen,
Als seh' ich unter mir
Das Schloss im Tale liegen,
Und ist doch so weit von hier!

Als müsste in dem Garten
Voll Rosen weiß und roth,
Meine Liebste auf mich warten,
Und ist doch lange tot.

Text: Joseph von Eichendorff - Musik: Detlef Cordes

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