Der Espresso ist durch, aber der Magen meldet sich für die nächste Schicht. In einer Welt, in der alles komplizierter wird, ist das Ei die letzte Bastion der Vernunft. Ich habe den Text auf Deutsch gelassen, weil „Harte Eier“ genau diese Direktheit haben, die keine Übersetzung braucht. Es geht ums Praktische, ums Überleben zwischen Picknickdecke und Küchentisch.
In diesem Lied geht es um die Suche nach Konstanten. Während alles andere im Leben Point-of-no-Return-Momente hat, ist das harte Ei geduldig. „Harte Eier nehmens nicht so genau mit der Zeit“. Wenn du sie beim Kochen vergisst, werden sie nicht schlechter – sie werden nur noch mehr zu dem, was sie sein wollen: hart.
Es ist ein Loblied auf die Unkompliziertheit. „Harte Eier laufen dir nicht aus“. Sie machen keine Sauerei, sie brauchen keine Spezialbehandlung und sie schmecken kalt genauso wie warm. Ob geschnitten, gelöffelt oder direkt aus der Hand – das Ei ist das einzige Werkzeug im Kühlschrank, das immer fit bleibt („halten fit“), egal ob du gerade zu Hause hockst oder unterwegs bist.
Kein Sterne-Gequatsche, keine Molekularküche. Einfach nur die ehrliche Freude an etwas, das funktioniert, ohne dass man eine Bedienungsanleitung lesen muss. Mach ein paar mehr, man kann sie immer gebrauchen.