Draußen geht der Berufsverkehr los, drinnen sorgt der Espresso für die nötige Betriebstemperatur. Die Gitarre hilft mir, den Fokus wegzurücken von den starren Strukturen hin zu dem, was wirklich zählt: die Leute. Ich schreibe den Text auf Englisch, weil „Fun at work“ dort direkt klarmacht, dass es nicht um alberne Witze geht, sondern um eine Grundhaltung im Miteinander.
In diesem Lied geht es um die Erkenntnis, dass kein Jobtitel und kein Gehaltsscheck ein mieses Arbeitsumfeld aufwiegen kann. Man wird im Berufsleben mit Leuten zusammengewürfelt, die man sich nicht ausgesucht hat. Wenn die Chemie in diesem Mix stimmt – egal ob Frauen oder Männer, ob Neuling oder alter Hase – dann ist der Job kein Mythos mehr, sondern Lebenszeit, die man gerne verbringt.
„If no one plays tricks“ – das ist der springende Punkt. Kein Gegeneinander, keine faulen Tricks. Wenn man sich aufeinander verlassen kann, während der Stresspegel steigt oder die Flaute nervt, dann schafft man gemeinsam Dinge, die allein unmöglich wären. Ein Lächeln im Gesicht ist keine Schwäche, sondern zeigt, dass man das wichtigste Werkzeug verstanden hat: Zusammenhalt.
Wir verbringen zu viel Zeit am Arbeitsplatz, um uns dort mit Spielchen aufzuhalten. Es geht um die Menschen, mit denen man den Kaffee teilt und die Probleme löst.